Bergsteigen - Sächsische Schweiz

Klettern in Sachsen

Klettern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz

Wanderführer SachsenWanderführer Sachsen

Wanderführer Sachsen

Der Begriff Bergsteigen reicht vom Bergwandern bis hin zum Klettern. Da die Sächsische Schweiz sehr gebirgig ist, ist eigentlich fast jede Wanderung auch eine Bergwanderung. Im Allgemeinen ist aber das Klettern im eigentlichen Sinne gemeint, wenn man vom Bergsteigen spricht.

Das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz ist das größte Klettergebiet Europas. An mehreren Kletterwänden können Sie Freeclimbing (Freiklettern) ausüben.
Einige der Sandsteinfelsen im Elbsandsteingebirge sind sehr gut für das Bouldern geeignet, ein noch recht neuer Trend in Deutschland. Es handelt sich beim Bouldern um das freie Klettern ohne Seil und Gurt, aber in Absprunghöhe. Das heißt es wird nur immer so hoch geklettert, wie man noch ohne Verletzungsgefahr abspringen kann. Der Bouldersport kann sowohl an Felsen in freier Natur als auch an künstlichen Kletterwänden ausgeübt werden.

An den über 1.100 freistehenden Sandsteinfelsen finden sich einfache Touren für Anfänger genauso wie Herausforderungen für Fortgeschrittene und Profis. Die Kletterwege führen in Höhen von 10 bis 90 Metern mit einer herrlichen Aussicht. Es gibt also genug Kletterfelsen für einen ganzen Kletterurlaub in Sachsen.
Damit auch die Kinder, die noch zu klein zum Klettern sind, ihren Spaß haben, stehen verschiedene Steiganlagen zur Verfügung.

Diese Region bietet unzählige Klettertouren und Stiegentouren in einer unvergleichlichen und wildromantischen Landschaft voller Felsen und Gipfel. Zusätzlich gibt es in allen Regionen und auch in den Städten künstliche Kletterwände, Kletterwälder und auch Hochseilgärten.

Anfänger, die noch nie geklettert sind, haben die Möglichkeit an Kursen teilzunehmen oder sich einem Verein anzuschließen. Bei einem Anfängerkurs lernt man nicht nur die Grundlagen des Kletterns, sondern auch die Besonderheiten rund um Klettern und Landschaft hier in der Sächsischen Schweiz und im Elbsandsteingebirge kennen.

 

Klettergebiete in der Sächsischen Schweiz

Wenn Sie in Ihrem Sachsen Urlaub in wunderschöner Lage klettern wollen, sollten Sie unbedingt das Bielatal besuchen. Hier erwarten Sie rund 239 Gipfel und einige Tausend Kletterwege. Egal ob der leichte Aufstiege oder die Profi-Kletterpartie – hier können Sie alles angehen. Das Bielatal ist mittlerweile ein wahres Kletterparadies.

Ein weiterer toller Klettergipfel ist der Frienstein. Und man muss hier schon richtig klettern – wandernd kann man das Gipfelplateau nicht erreichen. Es gibt die Klettertour – den sog. Alte Weg – mit dem Schwierigkeitsgrad III, aber auch Touren bis hin zum Schwierigkeitsgrad XI führen auf den Frienstein.

Gerne werden auch die Affensteine erklettert. Es gibt hier um die 60 unterschiedlich schwierige Klettergipfel.

Einen Klettergarten finden Sie an der Talsperre Pöhl im Sächsischen Vogtland.

Einen Kletterwald gibt es einmal in der Oberlausitz im Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel sowie im Elbe Freizeitland Königstein in der Sächsischen Schweiz. Die Festung Königstein war bis zum Schluss uneinnehmbar. Es gab nur einen Menschen der 1848 an der senkrechten Sandsteinmauer hoch kletterte – es war der Schornsteinfeger Sebastian Abratzky.

Dieser Kletterkamin heißt heute noch Abratzky-Kamin und ist für Kletterer mit dem Schwierigkeitsgrad IV zu besteigen. Allerdings muss man sich auch wieder abseilen. Ein Übersteigen der Mauern oben ist verboten.

Die Festung Königstein war lange uneinnehmbar. Erst 1848 kletterte der Schornsteinfeger Abratzky an der senkrechten Sandsteinmauer hoch. Noch heute gibt es diese Kletterwand names Abratzky-Kamin, die für Kletterer mit Schwierigkeitsgrad IV geeignet ist. Allerdings müssen Sie sich anschließend auch wieder abseilen, da das Übersteigen der Mauern nicht erlaubt ist.


Weitere Kletterfelsen im Nationalpark sind das Wehlener Gebiet, das Gebiet der Steine, das Rathener Gebiet, der Kleine Zschand und der Große Zschand, das Brandgebiet, das Grenzgebiet des Erzgebirges, die Schrammsteine, das Wildensteiner Gebiet, das Rathener Gebiet, das Schmilkaer Gebiet und das Hinterhermsdorfer Gebiet.

 

Klettergebiete in der Oberlausitz

Aber auch im Zittauer Gebirge in der Region Oberlausitz-Niederschlesien gibt es sehr viele Möglichkeiten zum Klettern. Über 80 Kletterfelsen liegen im Weißbachtal, im Klettergebiet von Oybin und in dem Klettergebiet von Jonsdorf. Auf der anderen Seite der tschechischen Grenze liegen weitere Kletterziele.

 

Klettergebiete im Erzgebirge

Die Greifensteine sind eine Felsgruppe aus Granit, wo sie gleich 7 Kletterfelsen antreffen.

Das Klettergebiet Katzenstein liegt im Mittleren Erzgebirge und zwar im Tal der Schwarzen Pockau / Schwarzwassertal.

Außerdem gibt es noch die Kletterfelsen am Auersberg sowie mehrere Kletterziele im Erzgebirgsvorland.

 

Klettergebiete im Sächsischen Vogtland

Im nördlichen Teil des Vogtlandes liegt das Klettergebiet Steinicht im Tal der Weißen Elster.

 

Sächsische Kletterregeln

Da der Sandstein sehr weich und feuchtigkeitsempfindlich ist, gibt es die Sächsischen Kletterregeln, die diese wundervolle Landschaft schützen sollen.

Zum Schutz des Gesteins und des Nationalparks ist es sehr wichtig, daß jeder Kletterer sich an diese Regeln hält.

Wer also im Elbsandsteingebirge klettern möchte, sollte sich mit den Regeln unbedingt vertraut machen - und dann auf ins Geniessen!

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