Sehenswürdigkeiten Sachsen

Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Sehenswertes im Bundesland Sachsen

In Sachsen gibt es unzählige sehenswerte Orte, Plätze und Sehenswürdigkeiten, viele davon finden sich in den größten Städten wie Dresden und Leipzig.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen vor, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ganz ohne Wertung.

Die berühmteste natürliche Sehenswürdigkeiten ist wohl das einzigartige und auch bei Urlaubern beliebte Elbsandsteingebirge. Dieses Naturschutzgebiet reicht bis in nach Tschechien und wird demnach auch von beiden Ländern gemeinsam verwaltet. Die Natur in diesem Gebiet ist einmalig. Zu sehen gibt es hier unter anderem tief eingeschnittene wilde Bäche, Wälder aus Buchen und urig gewachsenen Kiefern sowie Sandsteinnadeln und felsige Riffe. Auch weite Ebenen mit Wiesen und Feldern gehören der Nationalparkregion Sächsische Schweiz an.

 

Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz

Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges – das ist die Sächsische Schweiz. Dieses Gebirge mit seinen zum Teil nadelförmigen glatten Felsen hat etwas Märchenhaftes. Schon 1990 wurde diese Landschaft zum Nationalpark Sächsische Schweiz erklärt – und das völlig zu Recht. An wenigen anderen Stellen in Deutschland gibt es soviel zauberhaftes und schützenswertes Naturgut.

In der Nähe von Rathen befindet sich die Felsenburg Neurathen. In die Felsen gehauene Räume und Durchgänge, die alte Zisterne, Reste der ehemaligen Aufbauten aus Holz und die alten Steinkugeln mit der dazugehörigen Steinschleuder vermitteln einen Eindruck von der alten Zeit.

In lichter Höhe thront die Burg Stolpen über der gleichnamigen sächsischen Kleinstadt. Auf Basaltfelsen erbaut wurde sie sehr gut erhalten, so daß Sie sich bei einem Besuch wie die alten Burgherren und -damen fühlen können.

Dann gibt es den Großen Bärenstein mit 338 m und den Kleinen Bärenstein mit 327 m. Sie finden diese beiden in der Nähe von Weißig. Die Aussicht von hier aus ist einfach wunderschön.

Einer der vielen Tafelberge – das sind Berge mit flachen Bergrücken – ist der Gohrisch. Aus einer Höhe von ca. 440 m haben Sie von hier oben einen wundervollen Rundumblick über die Sächsische Schweiz. Von hier aus sehen Sie unter anderem auch die weiter entfernten Höhen wie den Hohen Schneeberg oder die Schrammsteine bis hin zum Lausitzer Gebirge.

Die Kaiserkrone – ein schon ziemlich abgeschliffener Tafelberg – besteht aus drei durch Klüfte getrennte Felsen, eben die Zacken der Krone. An einem der Felsen sind zwei Löwen herausgemeißelt worden. Der Künstler ist unbekannt. Die am Fuß der Kaiserkrone liegenden Sandsteinfelsen sind von Caspar David Friedrich skizziert worden und auch in seinem Gemälde Der Wanderer über dem Nebelmeer findet man sie wieder. Einer der kleinsten Tafelberge - wenn nicht der kleinste überhaupt - hier ist der Zirkelstein, nur etwa 40 m hoch. Aus der Entfernung hat er starke Ähnlichkeit mit einem Zirkel – deshalb auch der Name.

Eine ganz tolle Sache ist eine Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn. Bei dieser Bahn handelt es sich um eine historische Überlandstraßenbahn. Nur 7,9 km misst die Strecke durch das schöne Kirnitzschtal und verbindet Bad Schandau mit dem Lichtenhainer Wasserfall. Seit 1898 kann man auf diese Weise durch die schöne Landschaft fahren und auf der Strecke insgesamt an 7 Zwischenhaltestellen aus- und einsteigen.

In der Kurstadt Bad Schandau lohnt sich die Fahrt mit dem Ostrauer Aufzug, einem 50m hohen Stahlkonstruktion. Von der Aussichtsplattform des Turmes haben Sie einen herrlichen Ausblick über das Elbtal. Man sieht unter anderem den Großen Winterberg und den berühmten Tafelberg Lilienstein. Ebenfalls in Bad Schandau befindet sich ein Botanischer Garten, der die Flora der hiesigen Region sowie auch exotische Pflanzen zeigt.

Wer sich einen Gesamtüberblick über die Sächsische Schweiz verschaffen will, kann das auch in der Miniaturparkanlage in Wehlen tun – die Kleine Sächsische Schweiz. Hier stehen rund 58 liebevoll und naturgetreu nachgebildeten Gebäude und Felsen, Fahrzeuge und Gewässer. Seit 1997 besteht dieser Park. Sie finden hier Sie auch eine Schauwerkstatt und eine Bildhauerwerkstatt.

Das Elbschloss in Wehlen ist vom Lande wie vom Wasser aus ein beliebtes Fotomotiv, wie es erhaben über der Elbe thront.

Auf dem Königsstein befindet sich die größte europäische Bergfestung – die Festung Königstein. Die Festung Königstein ist über 400 Jahre alt und sie besteht aus über 50 noch erhaltenen Bauten, einen Wallgang von 1,8 km Länge, 42 m hohe Mauern und einem 152 m tiefer Brunnen – der tiefste in Sachsen und immerhin auch der zweit tiefste in Europa. Seit 1955 befindet sich in der Festung Königstein hier ein Freilichtmuseum und seit 1970 gibt es einen Aufzug für alle, die nicht so gut zu Fuß sind. 2005 wurde dann sogar ein zweiter Aufzug gebaut – etwas kleiner, dafür mit Panoramakabine.

Ein Kuhstall der besonderen Art – so wird das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge genannt. Hoch im Neuen Wildenstein liegt dieses Tor und es gibt zwei mögliche Gründe für die Bezeichnung. Einerseits wird vermutet, dass hier die Bauern ihr Vieh versteckten während des 30jährigen Krieges und andererseits nimmt man an, dass hier die alten Raubritter das erbeutete Vieh untergebracht haben. Am Ende des Kuhstalls gibt es von einer Aussichtsterrasse einen tollen Blick auf die Kletterfelsen. Und über eine schmale sog. Himmelsleiter können Sie die Überreste der alten Burganlage erreichen.

Das Wahrzeichen des Nationalparks Sächsische Schweiz ist der Lilienstein – ein sehr auffallender Tafelberg. Hier gibt es noch alte Stufen zum Aufstieg aus dem Jahr 1708 und sind Sie oben, können Sie sich in einem schönen Gasthaus bewirten lassen und ausruhen.

Weiter westlich dann stoßen Sie auf die Schrammtore, drei Felsnadeln hinter denen sich die Vorderen und Hinteren Schrammsteine auftun. Der bekannteste Gipfel der Schrammsteine ist der 380 m hohe Falkenstein. In den Schrammsteinen finden Sie eine Vielzahl abwechslungsreicher Wanderwege und Kletterfelsen.

Oder sie machen eine Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf, einem Teil von Sebnitz direkt an der tschechischen Grenze.

Vom hier stehenden Weifbergturm, der im Jahr 2000 erbaut wurde, genießen Sie eine tolle Aussicht über einen Teil der Sächsischen Schweiz bis nach Tschechien hinein.

Nicht nur für Kinder, aber schon hauptsächlich für sie, wurde die Waldhusche eingerichtet - ein Ausflug hierhin ist ein Tipp für den Familienurlaub. In der "Waldhusche" bekommen Klein und Groß auf eine leicht verständliche Art und mit viel Spaß einen Einblick in den Wald und seine Bewohner. Vier Schauwege mit 40 Stationen bieten dazu detaillierte Informationen.

Es gibt noch eine Menge weiterer Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz wie das Heimatmuseum Waldarbeiterstube oder das Freilichttheater Felsenbühne Rathen, den Aussichtsturm auf dem Papststein oder die Barbarine – den wohl beliebtesten freien Felsen. Übrigens ist die Barbarine der Legende nach eine versteinerte Jungfrau – ein junges Mädchen, welches von ihrer Mutter zur Kirche geschickt wurde, nicht dorthin sondern auf den Pfaffstein, hier ihre Mutter entdeckte und von der erwischten Mutter verwünscht wurde. Man sagt es ist ein Mahnmal für alle ungehorsamen Kinder.

Es gibt sehr viele sehenswerte Besucherbergwerke der Region. Per Boot oder zu Fuß können Sie so ein unterirdisches Bergwerk mit seinen vielen unterirdischen Gängen besuchen. So wird Ihnen die Zeit des Erzbergbaues oder des Silberbergbaus anschaulich dargestellt. Einige Bergwerke finden Sie hier.

Was Sie auch nicht versäumen sollten, ist der Botanische Garten in Bad Schandau, den Lichtenhainer Wasserfall und die Affensteine.

Es gibt einfach so viel zu entdecken – kommen Sie nach Sachsen und lassen sich auf diese wunderbare Landschaft mit den vielen natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten ein!

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